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| Angriff! Die Krieger-Insekten bekommen bei ihrer Attacke auf die Militärbasis der Menschen tatkräftige Unterstützung von einem ihrer großen, feuerspeienden Brüder. | Dem überraschten Soldaten geht es jetzt ganz schön an den Kragen. |
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"Insekten, Mister Rico! Millionen von ihnen!" Der panische Ausruf eines Soldaten verhallt, während die Kamera über ein gigantisches Heer anstürmender Monstren fährt. In "Starship Troopers", dem 80 Million Dollar teuren Science Fiction - Spektakel von "Robocop" - Regisseur Paul Verhoeven wird die Menschheit von blutrünstigen Killer-Insekten aus dem Weltall bedroht. Allerdings sind das keine gewöhnlichen Insekten, sondern riesige Ekel - Monster vom Planeten Klendathu. Die krabbeln, fliegen, spucken Feuer, saugen menschliche Gehirne aus - und stammen alle komplett aus dem Computer. "Starship Troopers" hatte seinen Ursprung bereits im Jahre 1991, als Drehbuchautor Ed Neumeier dem Produzenten Jon Davison ein Skript mit dem Titel "Bug Hunt" vorlegte. Obwohl Davison von diesem Entwurf nicht begeistert war, gefiel ihm die Idee eines altmodischen Monsterfilms im Stil der 50er Jahre - mit der Technik der 90er. Davison erinnerte sich an den 1959 erschienen Roman "Sternenkrieger" von Robert A. Heinlein und sicherte sich die Filmrechte. Allerdings dauerte es weitere vier Jahre, bis im August 1995 die Finanzierung stand und die erste Klappe fiel. Davison: "In der Rückbetrachtung eine glückliche Entwicklung, denn die digitale Tricktechnik hat in den letzten Jahren einen geradezu unglaublichen Sprung nach vorne gemacht. 1991 hätten wir noch mit Insektenmodellen arbeiten müssen." Spezialeffekte-As und Oscar-Preisträger Phil Tippet, der für den Film "Jurassic Park" den Tyrannosaurus Rex kreierte, übernahm die Aufgabe, die überdimensionalen Käfer zum Leben zu erwecken. Regisseur Verhoeven: "In der Vergangenheit zeigten Monsterfilme die Kreaturen nur in kurzen Ausschnitten. Die digitale Technologie ermöglicht es uns, diese Monster aus dem Dunkel zu holen und noch intensiver zu nutzen als in "Jurassic Park". Dabei ist "intensiv" eine glatte Untertreibung: Mit über 550 visuellen Effekten stellt "Starship Troopers" einen neuen Weltrekord auf. Zum Vergleich: ,,Vergessene Welt - Jurassic Park" besaß "nur" rund 170 Effekte. Tippets eigentliche Arbeit - das digitale Animieren und Einfügen der Insekten in bereits abgedrehte Szenen - begann erst nach Abschluß der Dreharbeiten. Doch er kam schon vorher ins Schwitzen: "Ich wußte, daß in einigen Szenen über 300 Statisten durch die Gegend rennen und auf bis zu 1000 Insekten reagieren müssen, die es gar nicht gibt. Paul Verhoeven und ich mußten die Schlachtszenen also sehr genau choreographieren." Um sich Ideen für das Aussehen der Weltraum - Krabbler zu holen, studierten Verhoeven und Tippet monatelang die verschiedensten Spinnen- und Insektenarten. Verhoeven berichtet: "Wir nahmen die Kiefer einer Spezies und die Beine einer anderen Phil baute diese neuartigen, gigantischen Insekten, die sich aus Einzelteilen ganz realer Käfer zusammensetzen." Beim endgültigen Entwurf der verschiedenen Insektenarten hielten sich Tippet und sein Designer Craig Hayes an Verhoevens Vorstellung. Der wollte nämlich "Starship Troopers" wie einen Kriegsfilm abdrehen. "Die Viecher haben bestimmte militärische Funktionen: Die Kriegerkäfer stehen für die Infanterie, die fliegenden Hopper für die Luftwaffe die plasmafeuernden Monster für die schwere Artillerie und so weiter", erklärt Tippet. Anschließend wurden dreidimensionale Modelle gebastelt, die wiederum als Vorlagen für die Computergrafiken dienten. Die Menge der Effektaufnahmen machte es erforderlich, daß gleich mehrere Effektfirmen angeheuert werden mußten, darunter auch die weltberühmte Trickschmiede Industrial Light & Magic. Aber der Aufwand hat sich gelohnt: Die Insekten wirken derart realistisch, ihr Zusammenspiel mit den menschlichen Darstellern ist so perfekt, daß der Zuschauer ihre elektronische Herkunft glatt vergißt. |
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| Anflug auf Klendathu: Der Moment der entscheidenen Schlacht Mensch gegen Insekt rückt immer näher. | Das irdische Militär erreicht sein Lager auf Klendathu - dem unwirklichen Heimatplaneten der Killerinsekten | |
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| Die Schlachtschiffe geraten unter Beschuß der Plasmakäfer: Diese Tricks stammen von der Firma Imageworks. | Caspar van Dien (rechts) als Jonny Rico : "Mami, ich habe Die doch gesagt Du sollst mich hier nicht anrufen!" |